By Stefan Siegl
Mein Sommerurlaub 2024
Tag eins unserer Reise begann mit einer längeren Fahrt im Regionalzug. Dann aus München raus - während des Oktoberfestes… Mit die größte Überraschung war sicherlich der Radweg unter der Autobahnbrücke über die Mangfall. Unheimlich imposant, aber vermutlich eher schwierig für nicht schwindelfreie Seelen
Tag zwei: es wird langsam anstrengend… Heute stand der Achenpass auf dem Programm. Nachdem wir auf Rottach-Egern raus hauptsächlich im Wald gefahren sind, fiel das mit der Passhöhe und Ländergrenze irgendwie unspektakulär aus. Irgendwo stand mal ein Schild, das war‘s. Bei „Scholastika“ am Nordufer des Achensees gab es lecker essen. Wir waren einigermaßen baff, als der Ober auf die Frage, ob sie auch was Veganes hätten, meinte „aber natürlich!“ … nicht-tierische Milch hatten sie witzigerweise keine Der Weg am Inn entlang ist einigermaßen langweilig. Gute Alternativen sind aber vermutlich auch schwierig
Tag 3 - heute wird es ernst! Kaum aus Innsbruck raus gibt es erstmal richtig auf die Mütze. Da wird mensch auf jeden Fall wach! Gut steil und es ist auch ordentlich Verkehr. Und bei weitem nicht alle überholen ordentlich… Etliche Höhenmeter später fanden wir uns im dichten Nebel wieder. Auch eher gefährlich, hatten zwar unsere Lampen angeschaltet, aber gut sichtbar waren wir sicherlich nicht. Zum Glück hatte ich aber viele schöne Nebenstraßen rausgesucht, auf denen war kaum was los … sicherlich haben wir aber so etliche Höhenmeter zusätzlich gemacht 😅 Zufällig hatten wir dann eine Hängebrücke übers Tal entdeckt. Cooles Teil, schwingt aber ganz schön … und nur für schwindelfreie Personen 🙃 Der Aufstieg zum Brenner war auch recht schön. Da fährt mensch dann zwar auf der Bundesstraße, aber ich würde mal sagen „ging schon klar“. Waren eh ein paar Ampeln, die die Autos aufgestaut haben … und zwei, drei Mal haben wir dann eben Platz gemacht und durch gelassen. Was ich immer wieder faszinierend fand, sowohl auf italienischer als auch österreichischer Seite, was die Brenner-Autobahn für ein immenses Bauprojekt gewesen sein muss
Regentag 1 … wollten dann nicht weiter fahren. Bozen war total überfüllt. Was wir jedoch spannend fanden: total viele Radfahrende, trotz schlechten Wetters. Wenn eine Stadt gute Rad-Infrastruktur hat, wird diese halt auch genutzt … Pro-Tipp: übernachtet nicht in Ora/Auer … da ist mal gar nichts los
Regentag 2 … wieder nicht weit gefahren. Dafür ging es in das Wissenschafts-Museum „MUSE“. Sehr zu empfehlen
Letzter Teil der Reise - endlich am Ziel. Auch kein Regen mehr, anfangs noch bedeckt … als wir am See ankamen, kam dann auch die Sonne raus 🥳